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Veranstaltung

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Seminar 7

Die ArbMedVV in der Praxis

Beschreibung

 

Erfahrungen aus der Praxis und Fortbildungsveranstaltungen zeigen, dass einige Rechtsgrundlagen für das arbeitsmedizinische Handeln teilweise nur unzureichend verstanden und deshalb nicht sachgerecht umgesetzt werden. Die gewünschte klare Trennung zwischen arbeitsmedizinischer Vorsorge und Eignungsuntersuchungen, die Änderung der Kommunikation zwischen Arbeitsmediziner und Arbeitgeber (Vorsorgebescheinigung nach § 6 Abs. 3 ArbMedVV, die Bescheinigung über das Ergebnis von Eignungsuntersuchungen), der erforderliche Umfang klinischer Untersuchungen, die Pflicht zu unpersönlichen Mitteilung bekannt gewordener Defizite im Arbeitsschutz an den Arbeitgeber haben in der Praxis zu vielen Fragen geführt. Häufig ist auch noch unklar, dass der Arzt nach der Berufsordnung in ärztlichen Dingen grundsätzlich weisungsfrei ist, dies gilt auch für den Umfang von Untersuchungen. Ob und in welchem Umfang der Arzt nach einem Auftrag von Nichtärzten Untersuchungen durchführt, entscheidet allein der Arzt.

 

Das Seminar will Hintergrundinformationen zum besseren Verständnis der Änderungen geben und versuchen, die Änderungen auch im Lichte bestehender Regelungen aus Berufsrecht und anderen Rechtsvorschriften zu beleuchten. Ferner wird auch auf neue Untersuchungsanlässe eingegangen. Wie in den vergangenen Jahren wird viel Raum für Fragen und Diskussionen sein.

 

Der Referent war Mitglied im Ausschuss für Arbeitsmedizin und Obmann der Arbeitsgruppe (PG 1), die zahlreiche Arbeitsmedizinische Regeln zur ArbMedVV erarbeitet hat. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Vorträge und Seminare bundesweit zur Thematik gehalten.

 

 

Leitung: Ltd. Gewerbemedizinaldirektor Dr. Michael Heger

Referenten

Dr. Michael Heger

Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Zentrum für Arbeits- und Umweltmedizin

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