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Grußworte

Hubertus Heil

© Susi Knoll

Grußwort für den Deutschen Betriebsärzte-Kongress 2019

 

Die Beständigkeit und Entwicklungsfähigkeit Ihres Verbandes spiegeln sich in seiner 70-jährigen Geschichte. Ich habe die Schirmherrschaft über den diesjährigen Jubiläumskongress Ihres Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte sehr gern übernommen. Denn wir brauchen Ihre Kompetenz als Betriebsärztinnen und Betriebsärzte für eine sichere und gesunde Arbeitswelt, im Heute und im Morgen.


Fachlicher Austausch und Fortbildung sind heute notwendiger denn je, denn die Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Wandel. Wir müssen dabei gemeinsam für gesunde Arbeitsbedingungen sowie für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sorgen. Die betriebsärztliche Versorgung ist dabei ein wichtiger Teil unseres Sozialstaates, auf dessen Schutz sich die Menschen gerade in der Arbeitswelt der Zukunft verlassen können.


Wandel in der Arbeitswelt ist nicht Neues. Technischen Fortschritt gab es immer. Unsere Aufgabe ist es, aus dem technischen auch einen sozialen Fortschritt zu machen. Dafür müssen wir die richtigen Fragen stellen: Was bedeuten die neuen Arbeitsformen für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten? Wo liegen Chancen, wo bestehen Risiken? Wie können wir dafür sorgen, dass auch digitale Arbeit am Ende gute Arbeit bleibt?


Wir müssen von Anfang an auf eine gesundheitsgerechte und sichere Arbeitsgestaltungen achten; das ist die beste Prävention. Dafür brauchen wir engagierte Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, die die Beschäftigten und die Arbeitgeber auf mögliche Gesundheitsgefahren aufmerksam machen und das Gesundheitsbewusstsein in den Betrieben schärfen. Keiner soll durch die neue Arbeit krank werden, im Gegenteil. Wir streben ein Arbeitsumfeld an, das die Gesundheit erhält und fördert.


Betrieblicher Gesundheitsschutz bedeutet deshalb neben guter Arbeitsgestaltung auch immer individuelle Aufklärung und Beratung der Beschäftigten zu Gesundheitsfragen. Im geschützten Raum der arbeitsmedizinischen Vorsorge kommen alle arbeitsbedingten Belastungen und Beschwerden im Sinner einer individualisierten Gefährdungsbeurteilung zur Sprache. So können Sie individuelle Lösungen finden und die betriebliche Prävention voranbringen, indem Sie die Vorsorge auswerten. Sie können Reha-Bedarfe frühzeitig feststellen und Wiedereingliederungsverfahren ärztlich begleiten. Sie helfen dabei, eine fähigkeitsgerechte Arbeitsgestaltung zu ermöglichen und können auf die Ausstattung mit möglicherweise erforderlichen Hilfsmitteln hinwirken.


Ich wünsche Ihnen interessante Diskussionen und einen erfolgreichen Verlauf des Kongresses. Und natürlich haben Sie anlässlich des 70. Geburtstages Ihres Verbandes auch allen Grund, stolz auf das Erreichte zu sein und gebührend zu feiern.

Hubertus Heil


Bundesminister für Arbeit und Soziales,
Mitglied des Deutschen Bundestages


Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

 

unsere Gesundheit ist wesentliche Grundlage für unsere Lebensqualität und die Sicherung unseres Wohlstandes. Die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu erhalten und weiterzuentwickeln, sind gemeinsame Anliegen der Unternehmen, der politisch Verantwortlichen und der Beschäftigten selbst.


Dabei geht es nicht zuletzt um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Sie ist von überragender Bedeutung und unmittelbar von der Leistungsfähigkeit und der Motivation der Beschäftigten abhängig. Der tiefgreifende Wandel in der Arbeitswelt betrifft Arbeitgeber und Beschäftigte, aber auch die Betriebs- und Werksärztinnen und -ärzte. Eine wirksame arbeitsmedizinische Betreuung muss die Gegebenheiten in den Betrieben berücksichtigen. Dabei ändert sich die arbeitsmedizinische Tätigkeit selbst immer wieder, nicht zuletzt aufgrund fachlicher und gesetzlicher Vorgaben.


Bei der Gestaltung der Veränderungsprozesse in den Unternehmen kommt der Arbeitsmedizin eine entscheidende Rolle zu. Hierbei ist es wichtig, bereits bestehende und neu hinzukommende Belastungen ins Blickfeld zu nehmen. Die vielfältigen Herausforderungen für die Gesundheit der Beschäftigten in den Betrieben spiegeln sich in einem modernen arbeitsmedizinischen Leistungsspektrum wider. Ich schätze die engagierte Arbeit der Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner sehr und habe daher gerne die Schirmherrschaft über den 35. Deutschen Betriebsärzte-Kongress übernommen.


Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW) feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum. Seit vielen Jahren vertritt er die Interessen seiner Mitglieder im gesamten Bundesgebiet. Er engagiert sich insbesondere in der Qualitätsentwicklung sowie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten und nichtärztlichem arbeitsmedizinischem Personal. Dafür danke ich dem VDBW und gratuliere sehr herzlich zum Jubiläum!


Unter dem Schwerpunktthema „Arbeitsmedizin – gestern, heute, morgen" hat der VDBW gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Ich freue mich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Baden-Württemberg begrüßen zu dürfen. Der Veranstaltung wünsche ich einen guten Verlauf und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende, neue Erkenntnisse und bereichernde Diskussionen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL
Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg


Martin Horn

 

© Fionn Große

Herzlich willkommen zum Deutschen Betriebsärzte-Kongress im Konzerthaus Freiburg!

 

Ich freue mich sehr, Sie alle im Namen der Stadt und des gesamten Gemeinderates hier im Breisgau ganz herzlich begrüßen zu dürfen. Es ist uns eine Ehre, dass Sie Freiburg als Ort für die 35. Arbeitsmedizinische Jahrestagung Ihres Berufsverbandes ausgewählt haben und nun rund 700 Mediziner aus dem ganzen Bundesgebiet eine halbe Woche lang Freiburg kennenlernen werden.

 

Wer als Oberbürgermeister eine Stadtverwaltung leitet, ist damit auch Arbeitgeber zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Welche Bedeutung die Motivation und Einsatzfreude und damit verbunden eben auch die Gesundheit der Belegschaft hat, das erfährt man im Rathaus tagtäglich. Zuverlässige und erfahrene Betriebsärztinnen und -ärzte sind hier als ein fester Bestandteil der städtischen Gesundheitsvorsorge unverzichtbar.

 

Deshalb möchte ich Ihnen allen an dieser Stelle für Ihre wichtige und verantwortungsvolle Arbeit Danke sagen. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und interessante Tagung, mit guten Gesprächen und bereichernden Begegnungen.

 

Ich hoffe aber, dass Sie neben Seminaren und Vorträgen, Ausstellung und Fachexkursionen auch Zeit finden, Freiburgs historische Altstadt, das gotische Münster und die Schönheit der umliegenden Landschaft zu entdecken. Herzlich willkommen!

Martin Horn

Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

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